Zuschneiden von Bildern – wie geht das?

Bilder richtig zuzuschneiden, ist inzwischen ein echtes Alltagsproblem: Bei Facebook sollen Profilbilder quadratisch sein, ein Panorama-Foto aus dem letzten Urlaub würden Sie gerne im 16:9-Format an Bekannte per E-Mail senden und „normale“ Fotos verlangen nach einem Seitenverhältnis von 3:2 und Abmessungen von 15 * 10 Zentimetern – und die Dateigröße soll ebenfalls möglichst klein ausfallen. Wir zeigen Ihnen in diesem kurzen Ratgeber, wie das geht!

Der richtige Schnitt

Zuerst sollten Sie Ihr Bild passend zuschneiden. Das funktioniert beispielsweise über Seiten wie Croppola (https://croppola.com/index.de.html), wo Sie Bilder automatisch in ein Hochformat oder vielleicht auch ein 4:3-Format umwandeln lassen können. Mithilfe von kostenlosen Programmen wie IrfanView oder XnView bestimmen Sie das aktuelle Seitenverhältnis des unbearbeiteten Bildes: Rahmen Sie das komplette Foto mit der linken Maustaste ein und oben in der Titelleiste ganz rechts finden Sie das Seitenverhältnis. Quadratischer Fotos würden dort mit 1,0 angegeben, Fotos mit einer Breite von 15 Zentimetern und Höhe von 10 Zentimetern mit 1,5. Je höher der Wert, desto breiter das Foto im Vergleich zur Höhe!

Bildgröße reduzieren oder vergrößern – Teil 1

Wenn Sie mit den genannten Tools einen Teil eines Fotos ausschneiden, reduziert sich auch die Dateigröße des Fotos. Logisch: Je weniger Informationen ein Bild beinhaltet, desto kleiner ist es. Manchmal ist das notwendig, um etwa Dateigrößenbeschränkungen beim Versand von E-Mails zu umgehen. Achtung: Gehen Sie sparsam mit Tools wie einem Zoom um. Sie vergrößern dadurch zwar das Bild, aber die notwendigen Informationen für die Vergrößerung werden vom Computer errechnet und sind eigentlich nicht vorhanden. Daher sehen stark vergrößerte Bilder oft verschwommen oder verpixelt aus, von einem Qualitätsgewinn kann also keine Rede sein. Möchten Sie, dass Ihre Fotos größer und gleichzeitig besser aussehen, müssen Sie gezwungenermaßen in eine bessere Kamera investieren.

Bildgröße reduzieren oder vergrößern – Teil 2

Um Ihre Dateien dennoch annähernd verlustfrei hinsichtlich der Größe zu verändern, gibt es unterschiedliche Dateiformate. Öffnen Sie dazu das gewünschte Foto und suchen Sie in dem Programm den „Speichern als…“- oder „Save as…“-Button. Dort speichern Sie etwa ein platzraubendes PNG-Bild im deutlich kleineren und für zwischendurch immer noch völlig ausreichenden JPG-Format.

„Das richtige Dateiformat“ gibt es dabei nicht, sie alle haben Vor- und Nachteile: JPG ist ein guter Kompromiss aus Dateigröße und Qualität. PNG-Bilder sind verlustfrei, weshalb sie sich für die Weiterbearbeitung gut eignen – aber sie sind auch deutlich größer. Bilder im GIF-Format hingegen dürfen auch bewegt sein und sind als Standbild vor allem bei einfachen Schwarzweiß-Grafiken beliebt. Somit gilt: Der Anwendungszweck sollte das Dateiformat bestimmen.

Sehenswert:

https://croppola.com/index.de.html – Online Bilder zuschneiden
IrfanView 32bit – Freie Bildbetrachter Software mit nützlichen Bearbeitungsfunktionen

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